BERNEXPO AG
Herofest
Mingerstrasse 6
CH-3000 Bern 22
+41 31 340 11 11
+41 31 340 11 10
suissetoy@bernexpo.ch

Games made in Switzerland am HeroFest

21.09.2018 - Die Swiss Game Developers Association SGDA ist am HeroFest mit einem grossen Bereich, der SwissGames-Area vor Ort. Luca Cannellotto von der SGDA erzählt uns, wofür es den Verband gibt, was er bewirkt und vieles mehr.

Was genau ist die SGDA?

Als Berufsverband setzen wir uns für die Schweizer Spieleentwicklerinnen und -entwickler ein. Dies tun wir über Förderung von professionellen Fachkenntnissen sowie von jungen Talenten und indem wir unsere innovative und starke Industrie sichtbar machen – ob politisch oder in der breiten Öffentlichkeit. Neben dem Organisieren von Meet-Ups, Konferenzen, Panels, Vorträgen und Ausstellungen vergeben wir zum Beispiel jährlich die  , zwei Branchenpreise, die hervorragende Game-Projekte auszeichnen.

 

Wie unterstützt ihr Gamedesigner?

Über unsere Formate vernetzen wir sie untereinander und geben Ihnen an Anlässen wie dem HeroFest eine Plattform, um ihr Schaffen der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Insbesondere engagieren wir uns auf politischer Ebene, damit Games als kultureller und wirtschaftlicher Faktor in der Schweiz zur Selbstverständlichkeit werden.

 

Was tun die Gamedesigner vor Ort am HeroFest?

Der Austausch an einer Ausstellung ist ungemein wertvoll! Die Game-Entwicklerinnen und -Entwickler erhalten dadurch direkte Rückmeldungen zu ihren Werken. Es ist etwas Besonderes, wenn sich Besucher gemeinsam mit den Schöpfern der Games austauschen. Ausserdem ist es eine tolle Gelegenheit, sich auch auf professioneller oder persönlicher Ebene auszutauschen. Da werden gerne mal neue Freundschaften oder Geschäftsbeziehungen geformt.

 

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, dass ich mein Spiel im Gamedesign-Bereich der SGDA ausstellen kann?

Alle Schweizer Entwicklerinnen und Entwickler, die Interesse haben, können ihr Spiel bei uns ausstellen. Die Spiele können, müssen aber nicht fertig sein, gerade die frühen Versionen sind spannend, um sie mit dem Publikum zu testen. Fertige Games können am Stand die Werbetrommel rühren. Es ist uns wichtig, die Vielfalt der Spiele zu zeigen, die in der Schweiz kreiert werden. Interessierte können uns gerne jederzeit kontaktieren.

 

Kann jeder und jede ein Game designen? Was ist dafür nötig?

Theoretisch ja. Heute gibt es Programme, mit denen man sehr einfach den Einstieg findet. Aber ein Game ist ein sehr vielschichtiges Medium, weshalb es für die Produktion von Spielen, wie wir sie am HeroFest sehen, einiges an Wissen, Talent und Hingabe braucht. Wer eine professionelle Laufbahn als Spieleentwicklerin oder -entwickler einschlagen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es Ausbildungstätten wie die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), das SAE Institute, das EPAC oder das HEAD. Wer zuerst einmal Game-Design-Luft unter professioneller Anleitung schnuppern möchte, sollte unbedingt an der Swiss Game Academy teilnehmen, die vom Swiss Game Center und der SGDA organisiert wird und einmal jährlich während einer Woche im Sommer stattfindet.

 

Wie kommen Leute dazu, Spiele zu machen?

Die Motivationsgründe sind vermutlich so verschieden wie die entstehenden Spiele selbst. Wir stellen aber fest, dass einerseits jüngere Menschen in der Regel deshalb Spiele entwickeln wollen, weil sie selbst spielen und dadurch inspiriert werden. Andererseits sehen wir aber auch Quereinsteiger jeden Alters aus anderen Branchen in die wachsende Game-Industrie kommen.

 

Können Schweizer Spielemacher hauptberuflich Games entwickeln? Kann man davon leben?

Auf jeden Fall! Es gibt mittlerweile unzählige Erfolgsgeschichten von Schweizer Game-Studios, man denke da nur an Giants Software mit dem Landwirtschaftssimulator, Stray Fawn Studio mit Niche, Okomotive mit FAR: Lone Sails, Blindflug Studios mit Airheart oder aber David Stark mit Airships. Dies sind alles Beispiele von Studios und Spielen, die international erfolgreich sind. Neben diesen Marktspielen gibt es unzählige Auftragsarbeiten und Forschungsprojekte.  Dennoch muss man sich vor Augen führen, dass es nicht reicht, nur ein gutes Spiel zu kreieren – man muss die eigenen Werke auch geschickt und oftmals mit viel Budget bewerben, damit sie verkauft werden. Aber an guten Ideen und einer aktiven Branche mangelt es in der Schweiz definitiv nicht.

 

Wo finden Interessierte mehr Informationen?

Wer mehr über uns erfahren möchte, kann unsere Webseite besuchen, wo wir beispielsweise einen Veranstaltungskalender führen, in dem man alle möglichen Veranstaltungen rund um das Thema Games finden kann. Ausserdem haben wir auch einen Newsletter, für den man sich auf der Website anmelden kann, und natürlich sind wir auch auch Facebook und Twitter präsent.

Bei der SGDA heissen wir alle willkommen, die sich für die Entwicklung von Games interessieren. Wir laden deshalb alle Entwicklerinnen und Entwickler ein, sich bei uns als Mitglied zu registrieren, denn je mehr wir sind, desto mehr Gewicht hat unsere Stimme in der Gesellschaft und in der Politik.

Follow us on:

Partner

copyright 2019 by BERNEXPO AG